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18. April 2024

Gedankensplitter   [17. März 2020]

 

 

Während der Fastenzeit möchte ich Texte und Bilder zum jeweiligen Tag veröffentlichen damit die Leser kurz dabei verweilen können.

Mi. 18. März 2020
Do. 19.März 2020
Fr. 20. März 2020
Sa. 21. März 2020
So. 22. März 2020
Mo. 23. März 2020
Di. 24. März 2020
Mi. 25. März 2020
Do. 26. März 2020
Fr. 27. März 2020
Sa. 28. März 2020
So. 29. März 2020
Mo. 30. März 2020
Di. 31. März 2020
Mi. 01. April 2020
Do. 02. April 2020
Fr. 03. April 2020
Sa. 04. April 2020
So. (Palmsonntag) 05. April 2020
Mo. 06. April 2020
Di. 07. April 2020
Mi. 08. April 2020
Do. 09. April 2020
Karfreitag, 10. April 2020
Karsamstag, 11. April 2020
Ostersonntag, 12. April 2020
Ostermontag, 13. April 2020

 

Bischof Muser: Ein Wort der Ermutigung   [13. März 2020]

Auszug des Schreibens von Bischof Muser

[…]

„Ich werde an allen Tagen dieser herausfordernden Zeit um 09.00 Uhr im Bozner Dom – unter Ausschluss der Öffentlichkeit – die Heilige Messe feiern, die über Radio Grüne Welle übertragen wird.

An den Sonntagen wird ebenfalls um 09.00 Uhr die Eucharistie in deutscher, italienischer und ladinischer Sprache gefeiert und über Radio Grüne Welle, Radio Sacra Famiglia übertragen. Im Gebet und in der Hoffnung bin ich euch allen verbunden. 

[…]

Ich bitte darum, die Pfarrsender und alle anderen technischen Möglichkeiten zu nutzen, um die Feier der Heiligen Messe und anderer Gebetsformen zu übertragen.

[…]

An den Fastensonntagen sowie am 19. März, dem Hochfest des heiligen Josef, und am 25. März, dem Hochfest der Verkündigung des Herrn, sollen in allen Pfarrkirchen unserer Diözese um 12.00 Uhr für zehn Minuten alle Glocken läuten, als hörbares Zeichen der Verbundenheit. Sie laden ein zum gemeinsamen Gebet in unseren Häusern und Familien. Besonders empfehle ich dazu den „Engel des Herrn“, bei dem wir mit der Gottesmutter Maria das Geheimnis der Menschwerdung Gottes betrachten: über das Kreuz zur Auferstehung.“

Generalvikar Dr. Eugen Runggaldier

In den letzten Tagen haben viele Gläubige angerufen. Hier die wichtigsten Klarstellungen  des Genralvikars Dr. Eugen Runggaldier als pdf-Datei, zsammegestellt von Josef Huber.

 

Mitteilung unseres Diözesanbischofs   [9. März 2020]

 

 

In Absprache mit Landeshauptmann Arno Kompatscher gilt ab sofort und bis auf weiteres in der Diözese Bozen-Brixen, was bereits in der Erzdiözese Trient sowie in anderen Diözesen Italiens verfügt worden ist:

 

  • Die Kirchen und Kapellen in der Diözese Bozen-Brixen bleiben offen. Allerdings werden alle Gottesdienste ausgesetzt. Für die Verabschiedung von Verstorbenen, unabhängig davon, ob sie als Beerdigung oder als Kremation erfolgt, gilt, dass diese nur im Rahmen einer kurzen Feier am Friedhof, also im Freien, stattfinden darf. Dabei sollen nur die engsten Verwandten anwesend sein und voneinander einen Abstand von einem Meter halten sowie davon absehen, die Hand zur Beileidsbekundung zu reichen. Der Sterbegottesdienst für die Verstorbenen wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Die Gläubigen sind eingeladen, die täglichen Gottesdienste über den diözesanen Kirchensender Radio Grüne Welle und über andere Medien mitzufeiern;
  • alle von der Diözese organisierten Treffen und Veranstaltungen werden abgesagt, so auch der Einkehrtag für Priester und Diakone, der für den 17. März geplant war;
  • die Reisen, die das diözesane Pilgerbüro organisiert hat, finden nicht statt;
  • die Hofburg in Brixen samt Museum und Archiv bleiben für Besucherinnen und Besucher geschlossen, dasselbe gilt für die Bibliothek und Medienstelle im Pastoralzentrum in Bozen;
  • in den Pfarreien und anderen Einrichtungen dürfen nur Treffen stattfinden bei denen garantiert ist, dass zwischen den Anwesenden ein Sicherheitsabstand von einem Meter eingehalten wird. Ist dies nicht der Fall, darf das Treffen nicht abgehalten werden.

Diesen Maßnahmen fügt der Diözesanbischof Ivo Muser folgende Überlegungen hinzu:

„Ich bitte darum, dass alle Gläubigen unserer Diözese diese schmerzliche, aber notwendige Entscheidung mittragen als Ausdruck unserer Verantwortung und unserer Solidarität zum Wohl der ganzen Gesellschaft.

Mögen wir in dieser schwierigen Zeit neu entdecken, wie wichtig die Gemeinschaft der Gläubigen ist, das gemeinsame Hören des Wortes Gottes, die Feier der Eucharistie und der übrigen Sakramente.

Ich empfehle das persönliche Gebet und das Gebet in unseren Familien. Die Kirchen sind offen und laden ein zum Verweilen und zum Gebet vor dem Allerheiligsten. Möge diese Fastenzeit, die durch die gegenwärtige Herausforderung einen ganz besonderen Akzent bekommt, unseren Hunger nach der Begegnung mit dem Herrn in seinem Wort und in seiner Eucharistie größer machen. In diesem geistlichen Anliegen werde ich jeden Tag für die ganze Diözese die Hl. Messe feiern. Ich bitte auch alle Priester, in geistlicher Verbundenheit mit allen Gläubigen die Eucharistie zu feiern.

Das Evangelium des 2. Fastensonntags gipfelt in der Zusage: ‚Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe; auf ihn sollt ihr hören.‘ (Mt 17,5). Möge es uns geschenkt sein, auf IHN zu hören – gerade auch in dieser Herausforderung und unter diesen Bedingungen.

Wir sind im Gebet und in der Hoffnung verbunden mit allen Kranken, mit ihren Angehörigen und mit den vielen, die ihnen menschlich, medizinisch und geistlich zur Seite stehen. Unser Gebet soll auch allen gelten, die in dieser Herausforderung eine besondere soziale, medizinische und politische Verantwortung tragen.

Einen hoffnungsvollen Weg auf Ostern zu: über das Kreuz zur Auferstehung.“

 

Ivo Muser                                                                      Eugen Runggaldier

Bischof                                                                         Generalvikar