PFARRGEMEINDE
PFUNDERS

2. Oktober 2022

Erntedank 2022   [30. September 2022]

 

Erntedank feiern

In unserer Pfarrei besteht seit Jahren der Brauch, dass wir am dritten Sonntag im Oktober mit einer Prozession – Jesus geht mit uns Kindern, uns ,Jugendlichen und uns Erwachsenen durch unser Dorf. Die Musikkapelle, Pfarrchor und Schützen, alle die mitsingen und mitbeten geben der Prozession einen festliches Charakter. Mit dem Spielen der getragenen Prozessionsmärschen, können wir schweigend und dankbar auf dieses schöne und gute Erntejahr zurückschauen. Wir allen haben Grund genug, als Dorfgemeinschaft und  weil wir Christen sind, unserem Herrgott zu danken.

  • Wir sind in diesem Jahr auch wieder vor Katastrophen und Unwetter verschont geblieben.
  • Die Heuernte war ausnahmsweise groß; viele von den Bauern ernteten drei Schnitte, manche sogar vier.
  • Das Vieh auf den Almen hatte genug zum Weiden – auch Wasser genug – und den Ertrag aus dem arbeitssamen Wirtschaften nehmen Bauern dankbar an. Allerdings haben uns die Wolfrisse der Schafe im Schmansen während des Frühsommers erschreckt.
  • Viele aus unserer Pfarrgemeinde haben ihre Arbeitsstelle nicht im Dorf, sie sind auf Fahrzeuge angewiesen. Wir waren von keinen erheblichen Verkehrsunfällen oder Arbeitsunfällen betroffen, ein weiterer Grund dankbar zu sein.
  • Die Kirche ist im Sommer immer mit frischen und schönen Schnittblumen geschmückt: Unsere Kirche wirkt dadurch einladend und wir werden froh gestimmt, wenn wir uns eine kurze Zeit der Stille in unserer Pfarrkirche gönnen. Hinter dem Mesnerhaus hat die Pfarrei einen Garten, wo Blumen geerntet werden können. Bäuerinnen und Hausfrauen bieten an, Blumen zum Schmücken der Pfarrkirche bereit zu stellen. Herzlichen Dank im Namen der Pfarrgemeinde an diese Frauen und auch für das Schmücken unserer Pfarrkirche.
  • Gar einige Menschen erholen sich bei uns und besuchen die Almwirtschaften. Sie alle sind dankbar, dass wir unsere schöne Almwiesen und Almweiden pflegen und sie für unserer Nachkommen zu erhalten trachten.

Nehmen wir uns die Zeit inne zu halten und unserem Herrgott und den Mitmenschen, die uns helfen, zu danken. Es tut uns allen gut, wenn wir dies als ganze Dorfgemeinschaft gemeinsam tun.

Erstkommunion 2022   [28. Mai 2022]

 

Die Erstkommunion am Pfingstmontag (o6.06.2022) in Pfunders ist ein Fest für die ganze Pfarrgemeinde. Wir feiern mit den zwei Buben (Fabian Weissteiner und Noe Huber) und den zwei Mädchen (Yvonne Oberhofer und Johanna Weissteiner) die Begegnung mit Jesus im Sakrament der Eucharistie. Bei Begegnungen grüßen wir einander und kommen auch in ein Gespräch. Immer wieder taucht in der Erinnerung die schöne Geschichte auf – von den zwei Männern -, die nach Emmaus wanderten, traurig, einem fremden dritten Mann begegneten und ihm ihr Herz ausschütteten. Sie luden den fremden Mann in ein Gasthaus ein zum Essen ein. Der geladene fremde Mann nahm das Brot in die Hand und brach in er Mitte entzwei: Da erkannten die beiden Männer Jesus. Sie sind Jesus begegnet und haben mit ihm Mahl gehalten. Sie waren so voller Freude, dass sie nach Jerusalem zu den Jüngern zurückliefen und den Jüngern Jesu davon voller Freude erzählten. 

Dieses frohe, freudige Erlebnis der beiden Männern wünschen wir den Erstkommunionkindern bei der Begegnung mit Jesus und auch uns, wenn wir Jesus begegnen. 

Einladung Seniorentreff Pfunders   [7. Mai 2022]

 

Zusammen mit dem KVW Pfunders möchte der PGR Pfunders wieder ein Treffen mit Frauen und Männern über 65 Jahren einladen. Wir laden Euch am Mi. 18.05.2020 um 15.00 Uhr zum Gasthof Brugger ein. Wir freuen uns auf euch.

Einladung-mai22

Friedensgebet   [5. März 2022]

Jenzig71/pixelio.de

Bischof Benno Elbs, Vorarlberg

Du Gott der Liebe, du hast uns erschaffen, 
damit wir als Geschwister 
in Eintracht miteinander leben. 

Dein Sohn Jesus hat gesagt: 
„Selig sind, die Frieden stiften; 
denn sie werden Kinder Gottes genannt werden.“

In diesen Tagen,
da der Frieden in Europa bedroht ist, 
bitten wir dich: 

Nimm Hass und Gewalt 
von den Herzen der Menschen. 
Schenke den Menschen in der Ukraine und uns 
Zeichen der Zuversicht, 
damit Trost und Hoffnung wachsen können. 
Sei allen nahe, deren Leben gefährdet ist, 
und stärke alle Bemühungen für Versöhnung, 
damit dein Wort „Schalom“ – Friede – 
die ganze Welt durchdringe. 

Amen.   

Sexueller Missbrauch in der Kirche   [22. Januar 2022]

Das am Donnerstag (20. Jänner 2022) vorgestellte Gutachten bescheinigt mehreren Münchner Erzbischöfen und weiteren Angehörigen der Bistumsleitung Führungsversagen im Umgang mit Missbrauchstätern sowie fehlende Sorge für die Geschädigten. Die Studie erhebt in diesem Zusammenhang auch Vorwürfe gegen den früheren Papst Benedikt XVI., Joseph Ratzinger, der von 1977 bis 1982 dem Erzbistum München-Freising vorstand.

Auch ich persönlich bin zutiefst betroffen. Folgenden Textbeitrag, den ich erhalten habe, hilft mir darüber hinweg. Er stammt vom Medienbauftragten der Mitteleuropäischen Jesuitenprovinz P. Martin Stark SJ.

„Nach einem Tag wie gestern (20. Jänner 2022) können wir als Kirche nicht so einfach zur Tagesordnung übergehen. Ja, es war ein „Tag des Schreckens“, an dem (wieder einmal) Abgründe sichtbar wurden. Wie schwer fällt es offensichtlich, die Scham über das eigene Versagen zu ertragen, Fehler schonungslos und ohne Umschweife zuzugeben und auch die Konsequenzen der eigenen Schuld zu tragen. Müsste nicht gerade „die“ Kirche oder müssten nicht zumindest die, die darin Verantwortung tragen, mehr darin geübt sein?

Ausdrücklich möchte ich hier von „wir“ sprechen, weil ich mich selbst dazu zähle als jemand, der nicht nur Priester ist, sondern auch im Orden eine gewisse Art von Verantwortung trägt. Ja, natürlich, die moralische Messlatte hängt hoch. Niemand ist vor Fehlern gefeit, aber die entscheidenden Fragen sind für mich und mit Blick auf mein eigenes Umfeld: Bin ich heute bereit, aus den Fehlern zu lernen? Und: Wie ist denn mein Verhalten heute? Hat sich in der Art und Weise, wie ich versuche, heute Kirche zu leben, etwas geändert? Wenn wir uns ehrlich diesen Fragen stellen, dann kann der gestrige Tag am Ende doch ein guter gewesen sein. “ 

Ihr Pater Martin Stark SJ

P. Albin Peskoller begeht rüstig seinen 80. Geburtstag   [23. November 2021]

 

Mit einem Dankgottesdienst am 22.11.2021 um 18.30 Uhr feierte P. Albin Peskoller – seit über 30 Jahre Pfarrer in Pfunders – mit beneidenswerter Rüstigkeit seinen 80. Geburtstag.

  • Trotz deiner 80 Jahre bist du noch rüstig körperlich und auch geistig. Das ist gut für dich persönlich, und auch wir als Pfarrgemeinde merken dies.
  • Trotz deiner 80 Jahre bist du ein engagierter Seelsorger, der nahe bei uns ist, wir spüren dies, wenn persönliches Leid uns niederdrücken möchte, deine einfachen Worte zeigen Wege, wie wir mit unserem Herrgott und auch mit Mitmenschen in den dunklen Stunden Licht erahnen können.
  • Trotz deiner 80 Jahre versucht du uns immer neu zu motivieren, dass wir uns eine kurze Spanne Zeit nehmen sollen, unseren Glauben in der Gemeinschaft der Kirche zu feiern.
  • Trotz deiner 80 Jahre bist du gerne bei uns in Pfunders, das merken wir und das stützt auch unserer Dorfgemeinschaft.
  • Pfarrer P. Albin ich wünsche dir einfach alles Gute. Genießen wir die Zeit, die wir – so hoffen wir – noch miteinander verbringen dürfen, wir wollen dafür dankbar bleiben. Wir werden dich als Seelsorger unterstützen, mit den Charysmen, die jede und jeder einbringen kann.

„Ad multos sanosque annos“: Noch viele und gesunde Jahre.

Wir gedenken der Verstorbenen   [30. Oktober 2021]

NameHofname und begraben inSterbedatum Alter
Johanna Weissteiner Wwe.HuberGraf, Pfunders11.11.2098
Karl FiedlerBar Resi, Vintl15.12.2097
Maria Schenk verh. OberhoferOberweglehen, Pfunders20.12.2080
Zäzilia Weissteiner, Wwe. LercherBurglans Zille, Ehrenburg05.02.2186
Johanna Masl Wwe. BergmeisterObergasser, Pfunders11.03.2192
Schiner JohannRuaner Hons, Brixen13.03.2190
Maria Stecher, geb. WeissteinerDorfer Moidl, Obervintl16.04.2188
Maria Huber, Wwe. NeumairHaus Neumair, Pfunders20.04.2188
Kreszenzia Grunser, Wwe. HuberHellsteiner, Pfunders30.04.2194
Rosa Weissteiner, Wwe. DorfmannKröll Rosa, Pinzagen27.07.2185
Agatha Volgger, verh. DurnwalderBachgarter Agatha, Niederdorf24.10.2171

Wir beten (Huub Oosterhuis):

Herr und Gott, du gönnst uns das Licht der Augen, du hast unsere Geburt gewollt, nicht für das Dunkel hast du uns gemacht, nicht für den Tod, sondern um zu leben auf dich hin, mit ganzem Herzen. Sei daher barmherzig und nimm uns bei der Hand, führ uns zum Guten, zum Leben heute und in Ewigkeit.

Neuer Pfarrseelsorger in Pfunders   [24. August 2021]

 

Peter Irsara SVD, sein Lebenslauf

Ich bin in Abtei (Heimat des hl. Josef Freinademetz), Südtirol, am 27. 06.1950 geboren. Habe dort die Volksschule besucht und mit 12 Jahren kam ich nach Bozen und studierte bis zur Matura am Franziskanergymnasium.

1967 wurde in Bozen ein Schülerheim der Steyler Missionare fertig gebaut, und ich zog in das neue Heim ein.  Viele Gespräche über Berufung und Lebensentscheidung mit P. Alois Valtiner SVD, der damals Präfekt war, motivierten mich, nach der Matura im Priesterseminar (St. Gabriel) der Steyler Missionare in Mödling bei Wien, mir eine Zeit zu gönnen und mir Klarheit zu schaffen über meinen zukünftigen Weg. So kam ich im September 1971 in das Missionshaus St. Gabriel.

Die Jahre im Missionshaus war eine schöne Zeit. Da eröffnete sich auch der Weg für den Priesterberuf.

Als es dann darum ging Bilanz zu ziehen und die endgültige Entscheidung zu treffen, die mir gar nicht leicht fiel, da waren es doch drei Aspekte, die mich bewegten, den Priesterberuf zu ergreifen: Das Studium in St. Gabriel, das mir ein neues Gottesbild eröffnete; das Gemeinschaftsleben und die gemeinsamen Gebetszeiten.

Die 8 Jahre Studienzeit in St. Gabriel ließen mich erahnen, dass ein zölibatäres Leben doch auch möglich ist. So wurde ich in Mai 1979 zum Priester geweiht.

Die erste Missionsbestimmung war Südamerika, Chile.

In Februar 1980 landete ich in Santiago de Chile. Chile ist ein schönes Land, das mir gleich Heimatgefühle schenkte. Nach einem dreimonatigen Sprachstudium begann ich meine erste pastorale Tätigkeit in einer Pfarrei von Osorno, ganz im Süden Chiles. Es war ein bedeutungsvolles Jahr. Da erlebte ich, dass die pastorale Arbeit unter ganz einfachen Menschen sich stark vom Theologiestudium unterscheidet. Nach einem Jahr kam ich nach Santiago wo ich in einer großen Schule der Steyler Missionare (mit über 2000 Schülern) als Pastoralassistent zu arbeiten begann. 

Nach 6 Jahren bat ich um einen Wechsel und kam in eine Großpfarrei in Santiago.  Zwei Jahre später erhielt ich den Auftrag, in der Begleitung der Studenten des Priesterseminars der Steyler Missionare zu arbeiten. Es war eine Zeit großer Herausforderung. 

1989 wurde ich von der italienischen Provinz der Steyler Missionare zurückgerufen, um in Oies, Geburtshaus des hl. Josef Freinademetz zu arbeiten. Ich wirkte dort 17 Jahre als Pilgerbetreuer, Jugendseelsorger des Dekanats Gadertal und als Aushilfsseelsorger im gleichen Dekanat.

Wegen des Priestermangels hat mich die Diözese Bozen-Brixen vor 6 Jahren gebeten drei Pfarreien zu übernehmen. Nachdem für Oies ein Nachfolger in Aussicht stand, wurde ich von unserem Orden freigestellt für die Übernahme der drei Pfarreien: Rodeneck, Meransen und Vals.

Zu errreichen ist Peter Irsara unter der Adresse: 39030 Rodeneck, Vill 12; Tel.: 0472 454012; Mail- Adresse: pire@gmail.com;

Ab 01. September 2021 ist P. Peter Irsara Pfarrseelsorger der Pfarrei Pfunders.

Erstkommunion 2021   [14. Mai 2021]

 

Es ist nicht nur ein Fest für die Buben und Mädchen, die erste Mal die Kommunion empfangen und deren Familien, sondern ein Fest der ganzen Pfarrgemeinde. Jesus begegnet jeder und jedem von uns im Wort und im Brot. Bei der Eucharistiefeier (griechisch bedeutet dies Dankfeier) danken wir, dass Jesus unsere Kinder und uns begleitet: nicht nur wenn wir feiern, sondern ganz besonders ist Jesus uns in schweren Stunden nahe. Die Kinder und wir erfahren im Glauben: Jesus lässt uns nicht allein.

Unsere Erstkommunionkinder sind:


Evi Amort,
Benno Bergmeister,
Rupert Bergmeister,
Jonathan Gasser,
Leo Huber,
Vanessa Huber,
Laura Obergolser,
Marie Stampfl,
Sandra Unterkircher,
Emma Volgger
Melanie Volgger,
Magdalena Weissteiner

Ostern 2012   [3. April 2021]

 

Drei Frauen gehn zum Grabe.
Ich laufe hintendrein.
Sie fragen: Mädchen, Knabe,
wer schiebt uns wohl den Stein?
Da staunen sie.
Dein Grab ist leer.
Du brauchst jetzt keine
Salben mehr.
Du lebst ja seit
dem dritten Tag.

Silja Walter