PFARRGEMEINDE
PFUNDERS

10. Dezember 2016

Pfarrer Anton Messner verstorben   [9. Dezember 2016]

Bischof Heinrich Foren und Pfarrer Anton Messner bei der Segnung des Kindergartens am 03. Mai 2017

Bischof Heinrich Forer und Pfarrer Anton Messner bei der Segnung des Kindergartens am 03. Mai 1970.

Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir mangeln.

Im Gedenken an Pfarrer Messner

Hochwürden Anton Messner war vom 05. Oktober 1963 bis zum 14. September 1975 Pfarrer in Pfunders. Als junger Seelsorger hat er mit Elan die liturgischen Erneuerungen des Konzils umgesetzt. Als junger Priester und Pfarrer hat er bereits damals die Laien für die Arbeit in der Seelsorge miteinbezogen. Ende der 60 Jahre wurden die „Pfundra Buibn“ begnadigt; hier war Pfarrer Anton Messner die erste Ansprechperson von Pfunders und konnte mit den Familien die Rückkehr der Söhne und Geschwister dankbar und still feiern. Der letzte offizielle „Seelsorgs-Termin“ für Pfarrer Anton Messner in Pfunders war am 25. 12.2009, wo er im Rahmen der 200 jährigen Kirchweihjubiläums das Weihnachtsgeheimnis in seiner ehemaligen Pfarre feiern konnte.

Anton Mesner war auch ein tüchtiger Bauherr am Kirchbühel in Pfunders: Er baute die Kirchenheizumg, elektrifizierte das Geläute und hat den Pfarrkindergarten, mit einem Veranstaltungsaal erbauen können.

Danke Pfarrer Anton Messner

Im Gedenken an Pfarrer Anton Messner macht die Pfarrei Pfunders eine Spende an den Südtiroler Notstandfond.

Voraussichtlich am So. 08. Jänner 2017 findet in Pfarrkirche von Pfunders ein Gedächtnisgottesdienst statt.

Unsere Verstorbenen (2015-2016)   [21. Oktober 2016]

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Weissteiner Zita,
Seng, im 91. Lebensjahr, gestorben am 15.11,2015;
Bergmeister Sabina, Huiba im 83. Lebensjahr, gestorben am 04.12.2015;
Leitner Marianna, Grünbacher im 92. Lebensjahr, gestorben am 24.02.2016;
Weissteiner Anna, Weber, im 87. Lebensjahr, gestorben26.07.2016;
Pezzei Giovanni, Hauer, im 59. Lebensjahr, gestorben 19.08.2016;
Bergmeister Alois, Holzer, im 79. Lebensjahr, gestorben am 03.09.2016;
Huber Johann, Unterkircher, im 84. Lebensjahr, gestorben am 07.09.2016;
Obergolser Leo, Obersteiner, im 77. Lebensjahr, gestorben am 10.09.2016;
Huber Philipp, Peintner, im 33. Lebensjahr, gestorben am 11.09.2016;
Mayr August, Krambauer, im 74. Lebensjahr, gestorben am 24.09.2016
Weissteiner Alois, Niederwasser, Mesner i.R., im 82. Lebensjahr, gestorben am 24.10.2016

 

 

Herr, schenke ihnen die ewige Freude.

Ostern   [26. März 2016]

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 Auch eine Osterbotschaft

Fastenexerzitien am Weltfrauentag: „Nein, Herr, hier sehe ich nur Männer“

Papst Franziskus und die Kurienkardinäle und -Bischöfe haben bei ihren Fastenexerzitien am 8. März – Weltfrauentag – eine passende Meditationspassage gehört. Exerzitienmeister Ermes Ronchi erinnerte Dienstagnachmittag in seiner fünften Betrachtung daran, dass im Evangelium viele Frauen Jesus folgten, und beklagte die ausschließliche Präsenz von Männern bei den Fastenexerzitien für die Kurie. Ausgangspunkt seiner Meditation war die Schriftstelle von der Begegnung Jesu mit der namenlosen Sünderin im Haus des Pharisäers Simon (Lk 7,36-50). Die Frau wusch mit ihren Tränen die Füße Jesu und trocknete sie mit ihren Haaren. „Wenn Jesus auch mich fragen würde“, so meditierte Pater Ronchi lächelnd, „siehst du diese Frau? Dann müsste ich antworten: Nein, Herr, hier sehe ich nur Männer. Das ist nicht ganz normal, geben wir es zu. Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass hier eine Leere ist, die nicht der Wirklichkeit der Menschheit und der Kirche entspricht.

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Karfreitag   [25. März 2016]

Aus der Kreuzkirche auf Säben

Aus der Kreuzkirche auf Säben

Kreuzweg

Herr Jesus Christus, wir stehen vor dem Geheimnis deines Kreuzes, es fällt uns schwer dieses Zeichen zu verstehen und zu erfassen, dies Zeichen der Not, des Unrechts, der Vernichtung. Wir lassen unsere Pläne nicht gerne durchkreuzen. Wie konnte du das ertragen?

Öffne unsere Augen, Ohren und Herzen, dass wir das Geheimnis deiner Hingabe erkennen. Hilf uns die Liebe im Zeichen des Todes zu entdecken. Lass das Kreuz für uns ein Zeichen der Hoffnung werden.

Palmsonntag: Pfarrgemeinde Pfunders   [20. März 2016]

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Wo der Mensch
das Allerletzte seines Lebens erreicht,
was erwartet ihn da?

Nicht das Nichts.
Sondern jenes Alles,
das der eine wahre Gott ist.

Tod ist der Durchgang zu Gott,
ist Heimkehr in Gottes Verborgenheit,
ist die Aufnahme in seine Herrlichkeit.

Dass mit dem Tod alles aus sei,
kann streng genommen
nur ein Gottloser sagen.

Hans  Küng

 

Fastenzeit 2016   [1. März 2016]

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Herr, lass diesen Tag
einen Tag der Zuversicht,
der Freude und des Dankes werden!

Schenke Freude den Traurigen,
Trost den Schwermütigen,
Klarheit den Verwirrten!

Ich danke dir
für den lieben Menschen,
der zu mir steht,
meine Last mit mir trägt,
meine Gedanken teilt,
der mich tröstet,
mit mir glücklich ist.

Lass mich dir dadurch danken,
dass ich deine Liebe
an andere weitergebe!

Amen

fastenkalender 2016 online, Diözese Linz: aus Reinhard Abeln

 

Zum Neuen Jahr   [3. Januar 2016]

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Pfunderer Advent   [1. Dezember 2015]

Hier finden Sie die Einladung zum Adventsingen in Pfunders.

Die Verstorbenen der Pfarrgemeinde Pfunders Allerheiligen 2014 bis Allerheiligen 2015   [17. Oktober 2015]

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Es fällt mir heute nicht schwer zu glauben, dass hinter dem Tode eine unfassbare Barmherzigkeit wogt, etwas, wofür es keinerlei Erfahrung gibt, auch nicht von denen, die bis zur letzten Ecke gekommen sind. Die Symphonien, die dort warten, sind mit unseren Sinnen ebenso wenig zu erfassen wie mit unseren Gedanken zu analysieren oder mit unserer Phantasie auszumalen.

Bischof  Reinhold  Stecher

 


Stampfl Margareth, Hauer, starb am 14.12.2014 im 90. Lebensjahr;
Messner Huber Paula, Tondl, starb am 31.12.2014 im 92. Lebensjahr;
Theiner Krautgartner Rosa, Zöhrhofer, tarb am 08.01.2015 im 73. Lebensjahr;
Gasser Emerenzia, Ackerer, starb am 06.02.2015 im 90. Lebensjahr;
Ebner, Lechner Paula, Peintner, starb am 19.02.2015 im 91. Lebensjahr;
Weissteiner Anna, Ackerer, starb am 26.02.2015 im 94. Lebensjahr;
Sr. Bruna (Maria) Weissteiner, Ackerer, starb am 13.03.2015 im 96. Lebensjahr;
Obergolser Anton, Fließ, Österreich, starb am 01.04.2015 im 77. Lebensjahr;
Oberhofer Margareth, Berger, starb am 03.06.2015 im 92. Lebensjahr;
Pater Severin Leitner SJ, Rom, starb am 07.06.2015 im 70. Lebensjahr;
Weissteiner Leitner Maria, Urtaler starb am 22.06.2015 im 81. Lebensjahr;
Weissteiner Marlene, Lindner, starb am 03.08.2015 im 16. Lebensjahr.


 

Einwanderer   [7. September 2015]

Von der Menschheit als Migrantin

Wie wir reisen und zu Gast sind und wie wir anderen Migranten begegnen, zeigt unsere Haltung zur Menschheit.

Ich bitte nicht nur für diese hier, sondern auch für alle, die durch ihr Wort an mich glauben.
Joh 17,20
Als der Mensch vor vierzig Jahrtausenden nach Europa kam, war er Afrikaner. In Afrika ist Homo sapiens nicht nur geboren, sondern auch groß geworden, hunderttausend Jahre lang. Von jeher war der Mensch ein Wanderer, zog den Herdentieren nach. Und ein Läufer, an Ausdauer anderen Säugetieren überlegen. Er konnte Gazellen bis zur Erschöpfung hetzen und bloß mit einem Stein erlegen. Erst als die Wüsten Nordostafrikas und Arabiens zu grünen begannen, zog der Mensch über den Grabenbruch der Kontinente, zunächst nach Indien und bis nach Australien, dann nach Europa. In Europa traf Homo sapiens auf den Neandertaler, der bald darauf verschwand. Der Mensch wanderte weiter, am Ende der letzten Eiszeit über Sibirien nach Amerika. Als Migrantin erschloss sich die Menschheit die Welt. In Hochkulturen organisierte sich der Mensch in Tausendschaften, zog aus, um Länder zu erobern, Völker in die Flucht zu schlagen oder in die Gefangenschaft zu führen. Schon in der Antike wurden Millionen in fremde Länder zwangsdeportiert. Auch im Frieden trieb Hungersnot den Menschen in neue Teile der Welt. Wer bessere Chancen suchte, wurde zum Wirtschaftsflüchtling, floh aus dem Europa der harten Winter, aus den Alpen, aus dem Burgenland, aus Irland. Die sich heute Amerikaner nennen, waren zum großen Teil europäische Außenseiter und Wirtschaftsflüchtlinge. Nordmenschen raubten und verschifften Millionen Afrikaner nach Amerika, während sie die ursprünglichen Amerikaner in die letzten Winkel des Kontinents vertrieben.

Ihrem Wesen nach auf der Suche, auf der Reise, getrieben, gezwungen, gelockt, versinnbildlichte die Menschheit ihre Beweglichkeit auch in ihren Mythen. Über Meere geht der Mensch in der Odyssee, durch Meer und Wüste hindurch im biblischen Exodus. Abraham und Israel ziehen als Wirtschaftsflüchtlinge nach Ägypten. Als Volk von Flüchtlingen wird Israel zum Gottesvolk. Adam bleibt aus dem Paradies vertrieben, unstet, schweißgeplagt. Jesus ist ein Wanderprediger, sein Leben ein Weg nach Jerusalem. Am Jordan, am Grabenbruch der Kontinente, am Durchzugsweg der Menschheit, wo Israel ins gelobte Land zog, dort lässt sich Jesus taufen. Wenn er betet, richtet sich sein Blick auf die ganze Menschheit. „Geht zu allen Völkern …!“ Jüdische Diaspora, christliche Mission, islamische Expansion, Kreuzzüge, Missionsreisen verschränken sich mit Karawanen, Seidenstraßen, Kolonialisierung, Entdeckungen neuer Welten. Auch die Geschichte der Religionen ist eingeschrieben in die Geschichte der menschlichen Beweglichkeit.

Wir alle kommen aus Afrika. Die Menschheit ist ihrem Wesen nach Migrantin. Erst der moderne Nationalstaat hat Völker konstruiert, indem er kollektive Ängste in territoriale Staatsgehege zäunte. Eiserne Vorhänge, im Norden Ungarns vor wenigen Jahren abmontiert, sind nun im Süden des Landes mit Rasierklingen gespickt wieder aufgespannt. Wie wir selbst reisen und zu Gast sind, wie wir anderen Migranten begegnen, zeigt unsere Haltung zur Menschheit.

Von Dominik Markl SJ